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Der Jüdische Friedhof Altona, Königstraße
Im frühen 17. Jahrhundert wurde der Jüdische Friedhof an der Königstraße angelegt. Seine Größe, sein Alter, v a. aber der kulturhistorische Wert seiner Grabsteine machen ihn zu einem der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder der Welt. Seit 1869 wird er nicht mehr belegt.
Der Friedhof umfasst einen sefardischen (portugiesischen) und einen aschkenasischen Teil (deutschstämmige und osteuropäische Juden). | Während die Aschkenasim an ihre Gräber aufrechte Steine stellten, bestatteten die Sefarden ihre Toten mit flachliegenden Grabplatten oder Zeltgräbern. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde der Friedhof verkleinert. Seither haben die Grabmale weiter gelitten. Eine Initiative Hamburger Stiftungen, darunter die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Hermann Reemtsma Stiftung sowie koordinierend die Stiftung Denkmalpflege Hamburg, sorgt seit dem Jahr 2000 für eine wissenschaftliche Erfassung und denkmalgerechte Erhaltung des Friedhofs. |
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