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AKTUELLES

03.11.2017

Ausstellung über Hamburgs UNESCO-Welterbekandidat Jüdischer Friedhof Altona.
10 Jahre Besucherzentrum der Stiftung Denkmalpflege Hamburg

22.11. - 21.12.2017

Ort: Altonaer Rathaus, 1. Stock vor dem Kollegiensaal und in den Fluren, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 16 Uhr
Veranstalter: Stiftung Denkmalpflege Hamburg
Eintritt: frei

Vor 10 Jahren, am 29. November 2007, wurde das Eduard Duckesz Haus der Stiftung Denkmalpflege Hamburg als Eingangs- und Seminargebäude auf dem Jüdischen Friedhof Altona mit einem Festakt im Altonaer Rathaus eingeweiht und der Friedhof nach umfangreichen Archivierungs- und Restaurierungsarbeiten erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der „Gute Ort“ in der Königstraße gilt heute nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Seit 2015 ist er Kandidat für das UNESCO-Welterbe, 2018 wird die Entscheidung des Welterbekomitees erwartet.

Durch die jüdische Glaubensvorschrift, eine Grabstätte bis zur Ankunft des Messias ruhen zu lassen, ist an der Königstraße ein unermesslicher Schatz erhalten geblieben. Der große Altonaer Friedhof mit seinen aschkenasischen und sefardischen Gräberfeldern, der unter den Schauenburgern gegründet, unter dänischer Herrschaft Bestand hatte, wo zwischen 1611 und 1869 bestattet wurde, ist auch heute ein aufgeschlagenes Buch, für den, der es zu lesen vermag. Jeder Grabstein gibt über das Leben eines Menschen Auskunft, eines Gelehrten oder Rabbiners, einer Mutter, die im Kindbett gestorben ist, eines internationalen Kaufmanns oder einer wohltätigen Witwe.

Diese Inschriften und die Genealogie jüdischer Familien der Dreigemeinde Altona-Hamburg-Wandsbek hat bereits Eduard Duckesz erforscht. Der am 3. August 1868 im damals ungarischen Szelepszeny geborenen Rabbiner, Historiker und Genealoge hat so einen wichtigen Anteil daran, das Wissen um eine Gemeinschaft von Menschen, die in Hamburg und Altona beheimatet war, die später verstreut und vernichtet wurde, aufrecht zu erhalten. Das „Eduard Duckesz Haus“ möchte ebenso wie die gerade in der Mitte Altona entstehende nach ihm benannte Straße daran erinnern.

 

Das Eduard Duckesz Haus wurde von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg errichtet, die regelmäßige Führungen auf dem Friedhof anbietet. Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen finden Sie unter www.juedischer-friedhof-altona.de

 

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen: „Archiv aus Stein. 400 Jahre Jüdischer Friedhof Altona“. ISBN: 978-3-936406-18-4. Das Heft kann über die Stiftung Denkmalpflege Hamburg bezogen werden. Übersetzungen liegen in den Sprachen Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Hebräisch vor.

 
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