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Aktuelles

 
13.11.2019
Restaurierung einer ehem. Zwangsarbeiterbaracke gefördert
11.11.2019
Publikation „Die Hamburger Speicherstadt. Geschichte. Architektur. Welterbe“ gefördert
 

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Hier finden Sie Veranstaltungen zu Denkmalschutz und -pflege, Stadtentwicklung, Architektur, Baukultur, Jüdischem Leben und Stiftungswesen in Hamburg und Umgebung. Gerne stellen wir auch Ihre nicht-kommerziellen Termine in unseren Veranstaltungskalender ein! Die Termine beruhen auf den Angaben der Veranstalter. Bitte kontaktieren Sie diese bei Rückfragen.

„Die wachsende Stadt – Hamburg 1814-1914“

Ausstellung (bis 17.01.2020) im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2019

In der Ausstellung geht es um den Zeitraum von 1814 bis 1914, die entscheidende Transformationsphase Hamburgs auf dem Weg zur großstädtischen Metropole. Ein Blick auf den demografischen Wandel verdeutlicht das: Lebten nach dem Abzug der Franzosen im Stadtbereich etwa 60.000 Menschen, so stieg die Zahl bis zum Ersten Weltkrieg auf ca. 1,1 Millionen.

Vor allem die zweite Epochenphase nach dem Großen Brand von 1842, die sogenannte „Gründerzeit“, war die dynamischste Phase, die Hamburg jemals erlebte. In der räumlichen Gestaltung, im Stadtbild mit der Modernisierung der Infrastruktur, aber auch in Kultur und Lebensstil kam es zu Neuerungen, die Hamburg gravierend veränderten und bis heute prägen.

Bestimmend für Stadtentwicklung und -gestaltung waren in dieser Epoche neben Architekten vor allem Ingenieure und technische Beamte. Ihnen kommt ob ihres großen Einflusses eine besondere Bedeutung bei Hamburgs Entwicklung von der mittelalterlichen Stadt zur Metropole zu. Wie entsteht die Großstadt Hamburg? Wie verändert sich das Stadtbild? Was waren die Gründe für die dynamische Entwicklung Hamburgs? Und in welcher Form und Gestalt veränderte sich die Stadt in diesem 100-jährigen Zeitraum?

Die Ausstellung – eine Kooperation von Handelskammer, Elsbeth Weichmann Gesellschaft und Fritz-Schumacher-Institut – soll Ursachen und Hintergründe erklären, um das meistens nur partikular vorhandene Wissen um Hamburgs Weg zur Großstadt zu vervollständigen. Sie thematisiert Ereignisse und Prozesse, die Hamburgs Urbanisierungsprozess ausschlaggebend beeinflusst und geprägt haben.

Der Entwicklungspfad einer Stadt ist nur zum Teil vorgezeichnet. Das heutige Hamburg ist in seiner Erscheinung nicht selbstverständlich. Es gab in der Geschichte konkrete Entscheidungen und Ereignisse, die das Schicksal der Hansestadt in die eine oder andere Richtung gelenkt haben. So zum Beispiel im Jahr 1862 die Entscheidung vom damaligen Wasserbaudirektor Johannes Dahlmann für einen offenen Tidehafen und gegen einen Dockhafen, wie ihn London hatte.

Vier einschneidende historische Ereignisse waren für die grundlegenden Veränderungen und die erheblichen Stadterweiterungen verantwortlich:

  • der Große Brand von 1842 und der planmäßige Wiederaufbau
  • die Aufhebung der Torsperre; dadurch konnte der Entwicklungsdruck sowohl von den Alt- als auch von den Neustadtbereichen auf die Vorstädte abgeleitet werden
  • der Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich und als dessen Folge der Bau der Speicherstadt
  • die Choleraepidemie von 1892 und die anschließenden Flächensanierungen in Alt- und Neustadt

Mit der Ausstellung „Die wachsende Stadt” und einer begleitenden Publikation präsentiert das Fritz-Schumacher-Institut im Rahmen des diesjährigen „Hamburger Architektur Sommer” das Ergebnis eines gleichnamigen Forschungsprojektes.

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg förderte das umfangreiche Forschungsprojekt und den Begleitband der Ausstellung.

Offen: Mo.-Do. 9-17 Uhr, Fr. 9-15 Uhr
Ort: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1
Veranstalter: Handelskammer Hamburg, Elsbeth Weichmann Gesellschaft und Fritz-Schumacher-Institut
Eintritt: frei

Betreuung der Ausstellung duch Mitglieder der Fritz-Schumacher-Gesellschaft:
Mo.:
28.10. (10-15 h), 04.11. (10-13 h), 11.11., 18.11., 02.12., 16.12. (10-15 h)
Mi.: 30.10., 06.11., 13.11., 27.11., 04.12., 11.12., 18.12. (10-15 h)
Do.: 24.10. (10-15 h)
Fr.: 18.10. (11-15 h), 25.10. (10-13 h), 08.11., 15.11., 22.11., 29.11. (12-15h), 06.12. (10-15 h), 13.12., 20.12. (12-15 h)

 
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JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA

Der über 400 Jahre alte jüdische Friedhof Altona ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat das Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und Führungen durch qualifizierte Guides.

Geschlossen bei Sturm, Eis u. Schnee sowie bei gesetzlichen und jüdischen Feiertagen und in den Winterferien

 


 
 

GÄNGEVIERTEL

Der Bäckerbreitergang ist der einzig erhaltene Teil des berühmten Hamburger Gängeviertels und zugleich Sitz der Stiftung. Die denkmalgeschützten Wohnhäuser aus dem 18./19. Jh. und das Kopfgebäude Dragonerstall 9-13 sind Eigentum der Stiftung, die die Häuser restauriert und als preisgünstigen innerstädtischen Wohnraum erhält.

 
 

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