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Aktuelles

 
13.11.2019
Restaurierung einer ehem. Zwangsarbeiterbaracke gefördert
11.11.2019
Publikation „Die Hamburger Speicherstadt. Geschichte. Architektur. Welterbe“ gefördert
 

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26.11.2019

Wie klingt Hamburg? Anregungen der Sound History für die Stadtgeschichte

Ringvorlesung: Andocken 18 – Hamburg-Mythen im 19. und 20. Jahrhundert (05.11.19-28.01.2020)
Koordination: Dr. Johanna Meyer-Lenz / Prof. Dr. Thorsten Logge / Dr. Markus Hedrich / Dr. Ralf Erik Werner, alle Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs, Universität Hamburg

Lokale (Mikro-)Mythen und Erzählungen sind Narrative, die an spezifischen diskursiven Konstellationen entstehen und dazu beitragen, individuelle und kollektive Identitäten herzustellen. Die Ringvorlesung „Andocken 18: HamburgMythen im 19. und 20. Jahrhundert“ nähert sich in interdisziplinärer Perspektive dem Phänomen Hamburg über seine Erzählungen („Tor zur Welt“, „Sound des Hafens“, „Hamburg trägt den Pelz nach innen“) an, um die Diskursfigur „Hamburg“ über ihre narrative Tiefenschicht kulturwissenschaftlich zu erschließen. Der zentrale Begriff des Mythos wird die Reihe als roter Faden strukturieren. Die Ringvorlesung beginnt mit der Vorstellung des Mythen-Konzeptes Ernst Cassirers als umgreifendes Prinzip einer „mythischen Lebensform“ und „Einstellung des Bewusstseins auf die Wirklichkeit“ (Birgit Recki), um dann BildungsMythen in musealer Soundarchitektur und digitalen Erinnerungsmilieus in Hamburg-relevanten Games zu thematisieren.

Insgesamt widmet sich die Ringvorlesung der Metropole Hamburg mit ihren vielfältigen Mythen und Erzählungen. Diese sollen der Veranstaltungsreihe als kulturwissenschaftliche Sonde zur Vermessung der narrativen Essenz Hamburgs dienen. Dabei soll anhand Hamburgs immer auch die Frage im Zentrum stehen, wie urbane Mythen, Bedeutungen und Identitäten etwa durch Sounds, Texte und Architekturen kulturell gemacht, gewusst und produziert werden. Am Ende des Semesters steht eine Podiumsdiskussion, die eine Bilanz der Beiträge zum Thema HamburgMythen, ihren lokalisierten Identitäten, Diskursen und Traditionen zieht und dem Publikum Gelegenheit gibt, zentrale Fragen und Aspekte gemeinsam zu vertiefen.

Termine: Dienstags, 18–20 Uhr
Ort: UHH, Edmund-Siemers-Allee 1, Hauptgebäude Hörsaal K
Veranstalter: Universität Hamburg
Eintritt: frei

Weitere Termine

  • 03.12.: Lehrerbildung in Hamburg: Aktuelle Perspektiven im Licht von Gründungsmythen und Reformerfahrungen
    Prof. Dr. Andreas Körber, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Leiter des Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik, Universität Hamburg
  • 10.12.: Die „nivellierte Mittelstandsgesellschaft“. Ein bundesdeutscher Mythos und seine Hamburger Herkunftssoziologie
    Dr. Ulf Morgenstern, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh
  • 17.12.: „Abgedockt und alle Leinen los“ – Deutungshoheit und Kontrollverlust im digitalen Spiel und die Chancen darin am Beispiel von Studierendenprojekten der Public History zu Erinnerungsorten der Hamburger Geschichte
    Dr. Nico Nolden, Fakultät für Geisteswissenschaften, Geschichte, Arbeitsbereich Public History, Universität Hamburg
  • 07.01.2020: Der Mythos des „Hanseatischen“ und des „Hanseaten“
    Prof. em. Dr. Franklin Kopitzsch, Fakultät für Geisteswissenschaften, Arbeitsbereich Deutsche Geschichte, Universität Hamburg
  • Do. 16.01.: Gründungsmythos Reformuniversität: Was hat der Bologna-Prozess von der Reformuniversität übrig gelassen?
    Prof. em. Dr. Norbert Finzsch, Historisches Institut, Abteilung für nordamerikanische Geschichte, Universität zu Köln
  • 21.01.: Museale Repräsentationen der Stadtgeschichte im MHG – Zur Visual History der Hansestadt
    Dr. Olaf Matthes, Kurator, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg
  • 28.01.: Podiumsdiskussion: HamburgMythen – Re-Thinking and Learning History. Wer? Was? Wozu? Warum? Wie?
    Dr. Myriam Isabell Richter, Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs, Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung / Prof. Dr. Thorsten Logge, Fachbereich Geschichte, Arbeitsfeld Public History / Prof. Dr. Andreas Körber, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / Prof. em. Dr. Franklin Kopitzsch, Fakultät für Geisteswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Arbeitsbereich Deutsche Geschichte, alle Universität Hamburg
    • !! anderer Ort: Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von Melle Park 3, Vortragsraum

 

 
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JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA

Der über 400 Jahre alte jüdische Friedhof Altona ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Stadt. Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg hat das Besucherzentrum erbaut und ermöglicht regelmäßige Öffnungszeiten und Führungen durch qualifizierte Guides.

Geschlossen bei Sturm, Eis u. Schnee sowie bei gesetzlichen und jüdischen Feiertagen und in den Winterferien

 


 
 

GÄNGEVIERTEL

Der Bäckerbreitergang ist der einzig erhaltene Teil des berühmten Hamburger Gängeviertels und zugleich Sitz der Stiftung. Die denkmalgeschützten Wohnhäuser aus dem 18./19. Jh. und das Kopfgebäude Dragonerstall 9-13 sind Eigentum der Stiftung, die die Häuser restauriert und als preisgünstigen innerstädtischen Wohnraum erhält.

 
 

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