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NEWS

 
24.05.2019
NEUERSCHEINUNG: Archiv aus Stein / Band 6: Sefaraditas em Hamburgo / Sefarad in Hamburg
17.05.2019
Faltblatt "Geförderte Denkmäler 2018" der Stiftung Denkmalpflege Hamburg erschienen
 

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Hier finden Sie Veranstaltungen zu Denkmalschutz und -pflege, Stadtentwicklung, Architektur, Baukultur, Jüdischem Leben und Stiftungswesen in Hamburg und Umgebung. Gerne stellen wir auch Ihre nicht-kommerziellen Termine in unseren Veranstaltungskalender ein! Die Termine beruhen auf den Angaben der Veranstalter. Bitte kontaktieren Sie diese bei Rückfragen.
18.06.2019

Rezeption in Israel

"Leberecht Migge 2019". Positionen für eine grüne Moderne
Vortragsreihe / Diskussionsveranstaltung / Ausstellung

Der Gartenarchitekt Leberecht Migge (1881–1935), bis 1913 künstlerischer Leiter der Hamburger Gartenbaufirma von Jakob Ochs und Verfechter des architektonisch geprägten Reformgartens, nahm sich früh auch sozialen Aspekten seiner Arbeit im Themenfeld „Großstadt und Garten“ an. Als Reaktion auf Nahrungsmangel, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg propagierte er die Selbstversorgung in genossenschaftlichen Siedlungen mit „Gärten in Massen“. Ferner gründete er eine „Siedler-Schule“ und war in Zusammenarbeit mit Otto Haesler, Bruno Taut, Martin Wagner und Ernst May an prominenten Siedlungs- und Freiraumplanungen in der Weimarer Republik beteiligt. 1926 verfasste er das „Grüne Manifest“. Mit Hilfe von Abfallaufbereitung und Schmutzwasserverwertung sollten wirtschaftlich entlastende Erwerbsgärten entstehen. Mit seinen vorausschauenden Konzepten – formuliert in Schriften wie „Jedermann Selbstversorger“ oder „Die wachsende Siedlung nach biologischen Gesetzen“ – machte Migge seinen Standpunkt für eine Grünpolitik der Moderne deutlich. Die von ihm angeregten Experimente der Wiederverwertung im urbanen Nahrungsmittel- und Abfallkreislauf haben heute auch Einfluss auf Ideen, die wie „Urban Gardening“ oder „Urbane Landwirtschaft“ versuchen, diese Aspekte stärker in die verdichtete Stadt einzubringen.

Die Entwicklungen ab 1919 bewirkten einen entscheidenden Umbruch auch in Migge’s Wirken. Die Programmatik wie das Sendungsbewusstsein seiner Konzepte sind im komplexen Themenfeld des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ bestens verortet. Ihre Aktualität wie auch die historische Figur mit ihrem Schaffen und Wirken werden Gegenstand einer universitären Vortragsreihe sein. Längst verschollen geglaubte Pläne und Entwürfe seiner frühen Arbeiten sollen als Hauptexponate einer Ausstellung erstmals der Hamburger Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers werden Ausstellung und Vorträge mit einem Begleitprogramm versehen, zu dem u. a. eine Diskussionsveranstaltung und Filmvorführung gehören.

Veranstalter: Hafen-City-Universität in Hamburg in Kooperation mit der Behörde für Umwelt und Energie / Bereich Gartendenkmalpflege (Hamburg), der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (Hamburg) sowie der Martin-Elsaesser-Stiftung (Frankfurt)
Idee und Konzeption: Prof. Christiane Sörensen (HCU), Klaus Hoppe und Heino Grunert (BUE), Dr. Jörg Schilling (MES)
Orte: HCU, Wacholderpark / Hamburg-Fuhlsbüttel, Galerie Renate Kammer / Architektur und Kunst

VORTRÄGE
Veranstaltungsreihe "Wasserhorizonte",
Termine: Dienstags 18.15 Uhr (außer: 06.06. / Beginn 02.07.: 17 Uhr, anschl. Diskussionsveranstaltung)
Ort: HafenCity Universität, Überseeallee 16, Hörsaal 150 (1.OG)
Eintritt: frei
Termine:

  • 18.06. Galia Bar Or (Museum of Art, En Haroid, Israel): Rezeption in Israel
  • 25.06. Prof. Dr. Thomas Elsaesser (MES, Amsterdam / New York): „Wie ein hochmögender Gebieter in Adams Kostüm“: der späte Migge und die Anfänge der „Sonneninsel“
  • 02.07. 17 Uhr Prof. Philipp Oswalt (Universität Kassel): Grüne Kolonisation: Migge im Anthropozän
    • Diskussion u.a. mit Philipp Oswalt, Thomas Elsaesser, Sandra Bartoli
  • 09.07. Wacholderpark / Moderation: Klaus Hoppe (BUE; Abschluss)

"Spartakus in Grün. Leberecht Migge und die Gartenkultur des 20. Jahrhunderts", AUSSTELLUNG (07.06.-13.07.), weitere Informationen hier

 
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THE JEWISH CEMETERY IN ALTONA

The Jewish Cemetery in Altona is over 400 years old and the candidate of the city of Hamburg for recognition as UNESCO World Heritage site. The Hamburg Monument Foundation has constructed a visitors’ centre, maintains regular opening hours and organises tours by qualified guides.

 
 

Der Vierländerin-Brunnen benötigt dringend eine Grundrestaurierung!

Rasches Handeln tut not!
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ruft auf, die Rettung des Brunnens zu unterstützen.

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