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NEWS

 
24.05.2019
NEUERSCHEINUNG: Archiv aus Stein / Band 6: Sefaraditas em Hamburgo / Sefarad in Hamburg
17.05.2019
Faltblatt "Geförderte Denkmäler 2018" der Stiftung Denkmalpflege Hamburg erschienen
 

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18.06.2019

REFORMGARTENKUNST IM HAMBURGER RAUM

Vortrag von Dr. Ing. Joachim Schnitter – Gartendenkmalpflege – Freiraumplanung

„ein Stück der großen Auseinandersetzung unserer Zeit zwischen Rhythmus und Muskel“
Nicht nur eine Entgegnung auf die als schablonenhaft empfundenen Gärten des „langen 19. Jahrhunderts“ sollte sie sein. Eine Zeit, die bereits im Ornament eine Nähe zum Verbrechen witterte, sah Reformgartenkunst als Teil einer umfassenden Lebensreformbewegung. Die neuen „Gartenarchitekten“ propagierten Reformgärten als Weg, eine zuvor bloß dekorative Gartenkunst mit drängenden Gesellschaftsbedürfnissen zu versöhnen.
In Hamburg prallten Anfang des 20. Jahrhunderts die grünen Bilderstürmer um Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark auf gartenkünstlerische Traditionalisten. Im wort- und bildreichen Getümmel um die Gestaltung des Hamburger Stadtparks konnten sich die jungen Wilden schließlich behaupten. Doch war auch die Seite der siegreichen Reformgartenkünstler keineswegs einig: Zwischen selbstlosem „Gartensozialismus“, städtischer Wohlfahrtspflege und lukrativen Privataufträgen changierend, schufen sie Parks, Gärten und städtebauliche Ensembles von großer Qualität. Die Namen vieler Hamburger Gartenarchitekten dieser Zeit wie Otto Linne, Leberecht Migge, Ferdinand Tutenberg, F. Georg Hölscher, Rudolph Schnackenberg und Hermann König haben daher auch heute noch einen meist sehr guten, mindestens beeindruckenden Klang.
Viele ihrer Gestaltungen - von denen bekannte, aber auch weitgehend vergessene vorgestellt werden sollen - ereilte allerdings ein verfrühtes Ende: Nachdem sich Reformgärten- und -parks recht problemlos in Blut-und-Boden-Phrasen oder gigantomanische Raumkonzepte der NS-Zeit hatten überführen lassen, überformte eine neue Planergeneration nach dem Krieg viele der alten Anlagen politisch korrekt mit „fließenden Räumen“ oder bagatellisierten sie. Die Faszination der bildhaft oder real überkommenen Reformgärten mit ihren weitgreifenden künstlerischen und sozialen Ansprüchen hat dies nicht gemindert.

Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur e.V.
Eintritt: 5 € (frei für Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur)

 
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THE JEWISH CEMETERY IN ALTONA

The Jewish Cemetery in Altona is over 400 years old and the candidate of the city of Hamburg for recognition as UNESCO World Heritage site. The Hamburg Monument Foundation has constructed a visitors’ centre, maintains regular opening hours and organises tours by qualified guides.

 
 

Der Vierländerin-Brunnen benötigt dringend eine Grundrestaurierung!

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